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NSPanel86 Pro für Home Assistant

Das NSPanel ist von den Dimensionen her so gross, wie eine herkömmliche Steckdose oder ein Schalter / Taster. Es wird unterputz (UP) verbaut und bezieht die Energie vom Hausstrom (230V), ganz normal über die Phase und Nulleiter.

In der nachfolgenden Beschreibung zeigen wir auf, wie das NSPanel86 Version 3.12.0 mit Home Assistant verbunden wird.

Zurücksetzen

Im Menu Einstellungen / Über die Zeile „Reset Wählen“ und bestätigen. Das Gerät setzt sich zurück, was ein paar Minuten dauert und fordert nach dem Neustart mit einem Start-Knopf zur Konfiguration auf.

WLAN verbinden

Grundsätzlich empfehlen wir, für alle IoT Geräte ein eigenes WLAN zu verwenden, welches nur für diese Geräte ist und nirgendwo sonst Zugriff hat. Der Grund ist einfach, die Geräte müssen einzeln Kontakt in die Cloud aufnehmen. Was sie dann verschicken und empfangen, ist und bleibt unbekannt.

Daher sollte man den Geräten die Möglichkeit nehmen, auf interne Daten zugreifen zu können.

Nach der Eingabe der Ortschaft wird das WLAN konfiguriert, indem man es auswählt und den Schlüssel (Passwort) eintippt.

Internet Sicherheit

Das NSPanel86 benötigt zwingend NTP (udp:123), um den QR-Code vom nächsten Schritt erzeugen zu können. Diese Information ist nur dann wertvoll, wenn man für IoT-Geräte ein eigenes VLAN hat und die Kommunikation ein-, beziehungsweise ausgehend überwacht.

eWeLink-Konto verknüpfen

Das NSPanel86 muss für die erste Inbetriebnahme zwingend mit einem eWeLink-Konto verküpft werden. Dafür generiert das Panel einen QR-Code, welcher nur generiert wird, wenn es einen NTP-Server im Internet oder Intranet erreichen kann.

Danach lässt sich das NSPanel86 mit der App verbinden (+), QR-Code scannen im Menu Hinweis (mit Zeigefinger nach unten streichen).

NSPanel86 als ZigBee Router verwenden

Das Panel lässt sich in einem bestehenden ZigBee Netzwerk als zusätzlichen Router einrichten. Dies erhöht die Verfügbarkeit der Endpunkte (Leuchte, LED, Sensoren, etc.) und erweitert die Signale in den Garten oder in weitere, entfernte Stockwerke oder Gebäudeteile.

Wenn man mehrere Router hat (Philips Hue, NSPanel86), können ZigBee Geräte wie Sensoren oder Leuchten mehrfach Verbindungen aufnehmen. Dadurch wird das ZigBee Netzwerk stabiler und weniger fehleranfällig.

ZigBee Router konfigurieren

In der eWeLink-App das gewünschte NSPanel86 auswählen, die drei Menüpunkte (…) oben rechts wählen, dann Pilot Features \ ZigBee Mode – Router Mode.

Home Assistant zu NSPanel86 hinzufügen

In der eWeLink-App das gewünschte NSPanel86 auswählen, dann unter Webshortcut (nicht Webpages) das gewünschte Home Assistant Dashboard hinzufügen.

Mit Home Assistant Benutzer anmelden

Es bietet sich an, für das NSPanel86 einen eigenen Home Assitant Benutzer mit ausschliesslich einem Dashboard zu erstellen.

Im Bild oben rechts sieht man sofort, welche Fenster und Türen geschlossen sind (Duschen, Küche, WC, Nicole, Haustüre), wer gerade zu Hause ist und welcher Musik-Sender in welcher Zone läuft. Natürlich können die einzelnen Zustände mit Finger-Tip abgefragt und weiter beeinflusst werden.

Danach steht eine frei definierbare Übersicht (Dashboard) zur Verfügung. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich, es gibt keine Idee, die nicht umgesetzt werden kann!

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Smart Home leicht erklärt

Moderne Technik und damit Computer, halten immer mehr Einzug zu Hause. Dabei wird kaum ein Bereich ausgelassen. Es gibt Technik für Licht, Strom, Heizung, Schatten, Wasser, Unterhaltung und vieles mehr. Der Bedarf an „Smart Home leicht erklärt“ steigt stetig. Darum berichten wir hier in losen Abständen.

Smart Home – verständlich erklärt. Für alle, die es einfach mögen.

Ob mehr Komfort, weniger Energieverbrauch oder höhere Sicherheit – mit einem durchdachten Smart Home holt man sich das Beste aus seinem Zuhause. Wir zeigen, wie’s funktioniert – einfach, sicher & verständlich.

Alles ist ein Computer oder anders ausgedrückt: Alles lässt sich computerisieren und damit automatisieren. Weiter unten folgen ein paar Beispiele und Ideen, wie sich der Alltag zu Hause modernisieren und dabei sogar Energie sparen lässt.

Heizungen funktionieren entweder mit im Boden eingelegten Rohren oder Radiatoren. Sie werden mit warmem Wasser durchspühlt, die Wärme wird dabei in den Raum abgegeben.

Bei beiden Systemen ist am Anfang des Kreislaufs ein Drehregler, welcher die Durchflussmenge vom Wasser bestimmt.

Bei Bodenheizungen gibt es einen zentralen Ort, wo der Kreislauf zusammengefasst ist.

Dort, wo alle Rohre zusammenkommen, regeln Stellmotoren die verschiedenen Heizkreise.

Sie erhalten ihre Instruktionen von den Raum-Thermostaten und sorgen für die gewünschten Temperaturen.

Die Thermostaten sind im Home Assistant (Bild) übersichtlich dargestellt und können via Handy, Tablet, PC oder am TV bedient werden.

Traditionelle Backöfen wie im Bild, sind wohl nicht mehr die Regel.

Backöfen von heute sind programmierbar. Die Top-Modelle verfügen über ganze Menu-Steuerungen, die Rezepte beinhalten und ausführen.

Der Hörnligratin wird also morgens um 06:00 Uhr in den Ofen gebracht und dann in 2-3 Arbeitsgängen (erhitzen, dampfen, gratinieren), die völlig automatisch ausgelöst werden, pünktlich auf 12:00 Uhr mittags fertig gestellt.

Der Fortschritt kann laufend am Handy überwacht werden. Hat der Ofen gar eine Web-Cam, kann man von unterwegs einschätzen, ob die Temperatur reguliert werden muss, bevor der Apfelkuchen schwarz wird.

Traditionelle Lüfter stellt man von Hand ein und wieder aus.

Dabei entscheidet man sich für die gewünschte Leistungsstufe, bei moderneren Modellen wahlweise auch, ob der Lüfter sich selbst schwenkt und dabei einen grösseren Lüftungsradius bedient.

Komfortlüftungen sorgen für eine angenehme Umgebung, durch wärmen oder kühlen.

Wie bei Bodenheizungen sind in den Räumen Thermostate angebracht, die regelmässig die Temperaturen messen und für die gewünschte Wärme oder Kälte sorgen.

Die verschiedenen Funktionen lassen sich über lernbare Fernbedienungen, Handy, Tablet oder Wohnzimmer-TV verstellen.

Der Besuch klingelt an der Türe und wartet, bis ihm diese geöffnet wird.

Eine moderne Gegensprechanlage kann von jedem Punkt auf der Welt bedient werden.

So kann man etwa via Handy mit dem Paketboten sprechen und ihm erlauben, die Lieferung vor der Türe abzusetzen.

Bei einer Ferienwohnung codiert man die Türe mit einem 6-stelligen Zahlencode und übermittelt diesen der Mieterin. Ist die Mietdauer abgelaufen, ist auch der Zahlencode nicht mehr gültig.

Das nicht ganz ungefährliche oder umständliche schlüsseldeponieren entfällt komplett.

Wichtig: Vor dem Kauf einer Schlüssel-Anlage prüfen, ob der verbaute Zylinder damit klar kommt.

Gemütliche Abende, der gelegentliche Gang zum Plattenspieler, um zelebrativ eine Platte aufzulegen oder zu wenden, ist purer Genuss.

Ein Multimedia-System erlaubt den sekunden-schnellen Zugriff auf eine Musik-Bibliothek oder Streaming-Dienste.

Der gewünschte Inhalt wird auf synchronisierten Lautsprechern und am TV-Monitor ausgegeben.

Es ist zwar nicht mit Platten auflegen zu vergleichen, aber dennoch ganz schön praktisch.

Die Musik-Stücke können an jedem internettauglichen Gerät gesucht und in die Warteschlange gebracht werden.

Mit purer Muskelkraft wird der Mäher über den Rasen bewegt, wobei er das Gras schneidet und in einem dafür vorgesehenen Fänger zurück hält.

Der Fänger muss regelmässig geleert und das Benzin aufgefüllt werden. Beides sind manuelle Aufgaben.

Der Mähroboter geht nach einem fixen Stundenplan auf seine Tour und schneidet dabei täglich den Rasen.

Weil er dabei den zurückgelegten Weg und den Batteriestand misst, weiss er selbständig, wann er zurück zur Ladestation muss.

Beim Betreten oder Verlassen der Küche wird der Lichtschalter betätigt, der Raum wird erhellt.

Verlässt man den Raum und vergisst dabei, das Licht zu löschen, wird unnötig Strom verbraucht.

Was, wenn das Küchenlicht auf einen Bewegungsmelder oder Näherungsschalter reagiert und nur dann einschaltet, wenn sich jemand bei Dunkelheit nähert?

Eine solche Logik würde verhindern, dass das Licht bei Tag angeht und unnötig Strom verbraucht.

Um ein klassisches Garagentor zu öffnen, hält man an, steigt aus dem Fahrzeug, zieht das Tor hoch, steigt wieder ein und parkt.

Beim Verlassen der Garage spielt sich der Prozess wie oben in umgekehrter Reihenfolge ab.

Das moderne Garagentor reagiert auf das sich annährende Fahrzeug oder SmartPhone und öffnet sich automatisch.

Selbstverständlich kann dies auch mit einer im Fahrzeug integrierten Fernbedienung konfiguriert werden.

Nach einer zuvor definierten Zeit kann sich das Tor automatisch wieder schliessen.

Die hohe Kunst der Automatisierung besteht nun darin, alle diese Systeme aufeinander abzustimmen. Es gibt viele Spieler auf dem Markt, die Home Automation anbieten, dabei aber unter Umständen nicht die ganze Palette anbieten.

Es kann auch vorkommen, dass die einzelnen Anbieter ihre System abschotten, sodass unter ihnen keine direkte Kommunikation möglich ist.

Einige konzentrieren sich auf Licht, andere auf Schatten. Gartenbewässerungs-Systeme sind unter Umständen nicht mit Bewegungsmelder im Haus kompatibel. Und so kommt es, dass es für jedes System eine App benötigt. Enthusiasten haben also 4 bis 5 verschiedene Apps installiert, um die Systeme im Haus zu kontrollieren.

Diese Zeiten hatten wir schon, als es für TV, DVD, Musik-Verstärker und LED-Streifen je eine eigene Fernbedienung benötigte.

Diese Fernbedienungen wurden dann mit der Zeit durch eine lernbare Bedienung ersetzt.